
3D-Scannen in der Praxis
Ein Teil ist beschädigt, nicht mehr lieferbar oder soll exakt nachgebaut werden? Genau hier wird 3D-Scannen richtig interessant. Mit meinem Revopoint MetroY Ultra hole ich reale Bauteile in die digitale Werkstatt, bearbeite die Scandaten und mache daraus Modelle, die sich konstruieren, verändern oder direkt für den 3D-Druck vorbereiten lassen.
Auf diesen Seiten zeige ich, wie das Ganze in der Praxis funktioniert. Ohne schön gerechnete Herstellerwerbung und ohne so zu tun, als würde jeder Scan auf Anhieb gelingen. Es geht um die richtige Vorbereitung, Marker und Scanspray, schwierige Oberflächen, sauberes Tracking, Nachbearbeitung der Meshes und den Weg in Programme wie Fusion 360 oder Bambu Studio.
Dabei zeige ich nicht nur gelungene Projekte, sondern auch Fehler und die Lösungen, die tatsächlich funktioniert haben. Ein Beispiel ist eine nicht mehr erhältliche, dreieckige Abdeckung am Spiegelfuß: Das Bauteil wurde von der gegenüberliegenden Seite gescannt, gespiegelt, angepasst und anschließend neu angefertigt.
Hier entsteht nach und nach eine Sammlung mit Tipps, Tricks, Tests und echten Projekten rund ums 3D-Scannen und Reverse Engineering. Wenn du selbst Bauteile digitalisieren, reparieren oder nachbauen willst, wirst du hier einiges finden, das dir Zeit und Fehlversuche spart.
